www.Bible-Friends.com , Lipinski Ari, MBA

Zitat:

Es ist sehr schwer, zu prophezeien! Ins Besondere die Zukunft…

So Israels Präsident Shimon Peres auf einer Pressekonferenz auf die Bitte, eine Prognose zur künftigen Entwicklung im Nahen Osten abzugeben.

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  • Einleitung: Methode und Freude beim Bibel-Lernen
  • Alle Rechte der folgenden Texte der Bibel-Erläuterung und Bibel-Komentare sind dem Verfasser, Elazar Ari Lipinski vorberhalten und sind urheberrechtlich geschützt © . Weitere Bible and Torah Commentary
  1. Thora: Lernen nach Einteilung der Wochenabschnitte der Thora.
  2. Propheten und Schriften: Lesen im Kontext von Thora und Geschichte.
  3. Jüdische Feiertage – Verzeichnis und eine kurze Erläuterung.
  4. Begriffs-Verzeichnis.
  5. Personen-Verzeichnis.

Die 5 Bücher der Thora sind:

BERESCHIT בראשית (Genesis, Im Anfang),

SCHEMOT שמות (Exodus, Namen),

WAJIKRA ויקרא (Leviticus, Er rief),

BAMIDBAR במדבר (Numeri, In der Wüste),

DEWARIM דברים (Deuteronomium, Reden).

Folgend sind die Namen der Wochenabschnitte der fünf Bucher aufgeführt. Der Name des Buches ist mit der Bezeichnung des ersten Wochenabschnitts im Buch identisch, da beide von einem wichtigen Wort aus den ersten Sätzen abgeleitet werden.

  1. Buch BERESCHIT / Genesis:

Die Wochenabschnitte

  • Bereschit
  • Noach
  • Lech Lecha
  • Wajerah

TU BiSHVAT – Abrabanel Thora Kommentar – Artikel von Ari Lipinski 2-2015

See also in English: http://eng.arilipinski.com/tu-bishvat-abravanel-about-abraham-planting-article-by-ari-lipinski/

  • Chajei Sarah
  • Toldot
  • Wajetze
  • Wajischlach
  • Wajeschew
  • Miketz
  • Wajigasch
  • Wajechi
  1. Buch SCHMOT / EXODUS

Die Wochenabschnitte

  • Schmot: Einige Hauptthemen des Abschnitts sind: Vorbereitung und Heiligung Moses zum Erlöser Israels. Der brennende Sneh (Sinai-Dornbusch). Über die Führungs-eigenschaften Moses. Die Zweifel Moses. Die symbolischen Zeichen, die Moses erlebte. Die Beschneidung des Eliezer,Sohn von Moses und Ziporah. Über die Bedeutung des Namen des Ewigen.
  • Waera: Über die Unterschiede der Offenbarung des Ewigen an die Väter und an Moses. Die Liebe Moses zu den Kindern Israels. Die vier Bezeichnungen der Erlösung aus Mizraim (Ägypten): Wehozehti (und ich holte heraus), Wega’alti (und ich erlöste), Welakachti (und ich nahm), Wehizalti (und ich errettete). Diese vier Verbe der Erlösung sind der Hintergrund für die vier Weinbecher, die am Pessach-Abend (Seder-Abend) zu tringen sind. Über die pädagogische Bedeutung der 10 Plagen. Das Dilemma der Erhärtung des Herzens von Pharao.Die Thematik des freien Willens und der Teschuwa (der Reue).
  • Bo: Der Auszug der Kinder Israels aus Ägypten mit Silbergerät, Goldgerät und Gewändern. Die vier typischen Söhne des Volkes. Über die Einteilung der Zeit in Tage, Wochen und Monate. Warum die Bestimmung der Termine von Feier-tagen und Schalt-jahren vom Beit Din (rabbinisches Gericht) bestimmt wurde. Das Pessach-Opfer als Symbol der Abkehr vom Götzen-dienst. Das Gebot der Tefilin (der Gebets-riemen).
  • Beschalach: Über den Auszug aus Mizraim (Ägypten), der Ertränkung der Ägypter im Roten Meer. Über Text und Vision im Loblied Mose auf das Meer. Über Gesetz und Gerichtsbarkeit. Das Wunder des Manna und der damit verbundenen Versuchung. Der Krieg gegen Amalek: Naturlicher krieg und Wunderkrieg.
  • Jitro: Wann ist Jitro zu Moses gekommen? Vor dem Erhalt der 10 Gebote, oder danach? Über die Kriterien der Auswahl von Richtern: laut Jitro und laut Moses. Die 10 Gebote. Beispiele der Unterschiede zwischen dem deutschen und dem hebräischen Text (z.B. bei Luther: ‚Du sollst nicht töten‘. Im Original auf Hebräisch ‚Morde nicht‘ לא תרצח ).
  • Mischpatim: Über die Bedeutung der Gesetzes-vorschrift Auge um Auge. Über die Speise-Trennung von Milch- und Fleisch. Über das Gebot der Wohltätigkeit zugunsten der Armen. Über den Bund zwischen dem Ewigen und Israel.Die Opfer als Manifestation des Bundes zwischen dem Ewigen und dem Volk Israel.
  • Trumah: Über die Bedeutung der Konstruktion der Stiftshütte. Über die Bedeutung der Cherubim.
  • Tezaweh: Die Bedeutung von Urim und Tumim. Die Übertragung der Priesterschaft von Moses an Aharon und seine Nachkommen. Die besondere ewige Bedeutung des ewigen Opfers.
  • Ki Tissa: Über die Sünde des goldenen Kalbes. Wer waren die Sünder? Wieviele waren es? Mose zerbricht die ersten zwei Tafeln der 10 Gebote.Vorschriften bei der Zählung des Volkes. Der Sinn der Spende von einem halben Schekel. Klärung der ursprünglichen Bedeutung des hebräischen Wortes für eine Spende (Truma תרומה).
  • Wajakhel: Verbotene Tätigkeiten am Schabat auch beim Bau des Mischkans (Stiftshütte). Die Beziehung zum künstlerischen Schaffen: Kunst bedarf Weisheit, Verstand und Wissen. Spenden für die Stiftshütte.
  • Pekudei: Die künstlerische Schaffung der Elemente der Stiftshütte unterlag wichtigen Vorschriften. Die Vorschriften der Spendenbuchhaltung.Über die Bedeutung von Gold, Silber und Kupfer im Werk der Stiftshütte. Die Heiligkeit der Stiftshütte.
  1. Buch WAJIKRA / LEVITICUS

Die Wochenabschnitte

  • Wajikra
  • Zaw
  • Schmini
  • Tasriah
  • Mezorah
  • Acharei Mot
  • Kedoschim
  • Emor
  • BeHar
  • BeChukotai
  1. Buch BAMIDBAR / NUMERI

Die Wochenabschnitte

  • BaMidbar
  • Nassor
  • Behaalotecha
  • Schalach
  • Korach
  • Chukat
  • Balak
  • Pinchas
  • Matot
  • Massaei
  1. Buch DWARIM / DEUTERONOMIUM

Die Wochenabschnitte

  • Dwarim
  • Waetchanan
  • Ekew
  • Raoh
  • Schoftim
  • Ki Tezeh: Der Wochenabschnitt handelt unter anderem vom Erbrecht, im Besonderen von der Bevorzugung der Erstgeborenen. Der große gelehrte Rabbiner Abarbanel (16. Jh.) erläutert die sinnbildliche Verbindung des Erstgeborenen mit der Schöpfung durch G’tt. Aller Anfang hat seinen Ursprung in der göttlichen Schöpfung. Ein zweites zentrales Thema im Abschnitt ist die Abhandlung der Bestrafung eines mürrischen Sohnes. Der Gelehrte Rabbiner Ibn Ezra (12. Jh.) sieht im mürrischen Sohn sogar den Epikorus (Ungläubigen, G’ttesleugner). Die Talmud-Gelehrten kommentieren dahingehend, dass die Eltern durch ihre Erziehungspflicht vorbeugend verhindern sollen, dass es zum mürrischen Verhalten eines Kindes kommt, da die Todesstrafe im Extremfall ansteht. Zu betonen ist, dass alle Gelehrten der Mischna- und Talmudzeit es verstanden, niemals die Strafe zu verhängen. Rabbiner Abarbanel erläutert die besondere Gefahr des mürrischen Sohnes als Ungläubigen, der versucht, andere aus dem rechten Weg zu verleiten. Ein weiteres zentrales Thema des Abschnitts ist die Anweisung, vor der Entnahme von Eiern aus einem Vogelnest, den brütenden Vogel aus dem Nest zu verscheuchen. Rabbiner S. R. Hirsch (19. Jh.) erklärt im berühmten Buch Chorew die erzieherische Bedeutung: Der eigene Drang, sich zu ernähren, soll nicht dazu führen, dem anderen Lebewesen einen qualvollen Schmerz zuzufügen. Ein Vogel, der sieht, wie seine eigenen Eier geplündert werden, leidet. Die Ehrung des Vogels, den man in die Freiheit verscheucht, drückt den Respekt gegenüber der göttlichen Schöpfung aus.
  • Ki Tawoh: Der Wochenabschnitt spricht von Bikurim, dem Darbringen der Erstlinge der Ernte zum Tempel. Durch den Verzicht des Menschen auf die ersten Früchte seiner Arbeit drückt man laut dem bedeutenden Gelehrten Rambam (Maimonides) (12. Jh.) die Ergebenheit des Menschen und seiner Dankbarkeit G’tt gegenüber. Rabbiner I. Breuer (20. Jh.) in seinem Buch Nachliel beschreibt die jährliche Darbringung der ersten Früchte als Demonstration einer gesegneten und glücklichen Nation, die sicher und friedlich auf ihrem Boden wohnt und ihren Dank G’tt gegenüber zum Ausdruck bringt. Ein weiteres Thema, das die Gelehrten beschäftigt, ist das Steindenkmal, das die Kinder Israels unter Josua nach der Überquerung des Jordans (zwölf Steine) errichten mussten. Das Denkmal soll für alle Generationen an alle Wunder, die dem Volk Israel widerfahren sind, erinnern. Der Rabbiner HaGaon von Luzk (19. Jh.) erläutert, dass das Steinmonument zum Ausdruck bringt, dass das Volk Israel auf Verheißung G’ttes in das Land kommt, und dass die Verheißung mit der Erfüllung der Thora verbunden ist. Rabbiner Nachmanides (12. Jh.) erläutert, dass alle Völker das Recht Israels auf das Land durch die Thora verstehen sollen. Der Wochenabschnitt handelt auch von den Bestrafungen des Volkes Israels für die Nichteinhaltung der Thora. Unter anderem sind die Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels zentrale Beispiele für die schweren Konsequenzen, die wir bis heute mittragen. Die Gelehrten (z.B. Nachmanides und Abarbanel) diskutieren ausdrücklich, die Interpretation des Wortes Geula (Erlösung). Die Thora stellt die Chance der Tschuwa (Reue und Rückbesinnung auf die guten Werte) in den Vordergrund. Dieser Gedanke spricht uns im Monat vor Rosch Ha-Schana besonders an.
  • Nizawim: Der Wochenabschnitt handelt von der Brit (Bund) zwischen dem lieben G’tt und dem Volk Israel. Rabbiner Abarbanel (15.Jh.) und Malbim (19. Jh.) erläutern ausführlich die vielen Rechte, die dem Volk Israel aus dem Bund mit G’tt entspringen. So zum Beispiel das Recht auf das Land Israel und das Recht auf Freiheit nach dem Auszug aus Ägypten. Ferner erklärt Rabbiner Malbim die kabbalistischen Interpretationen über den Verbleib der Seele und über das Recht der Kinder auf das Land aufgrund ihrer Vorfahren. Rabbiner Abarbanel warnt in diesem Zusammenhang vor der Assimilation, die den Verlust des Bundes bedeutet. In diesem Zusammenhang erklären die Rabbiner die Gestaltung der Geula (Erlösung) in Israel mit dem Kommen des Maschiach Ben David (Messias). Ein Wochenabschnitt, der uns hoffnungsvoll vor dem neuen Jahr begleitet.
  • Wajelech
  • Ha’asinu
  • Wesoth HaBracha

PERSONEN-VERZEICHNIS

In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zu biblischen Figuren sowie zu berühmten jüdischen Bibel-Kommentatoren.

Abarbanel, Don Jizchak ben Jehuda, Rabbiner (1437 -1508). Rabbiner, Staatsmann, Denker und bedeutender Kommentator der Bibel, der Pessach-Hagadda (Geschichte des Auszugs aus Ägypten), des Mischna-Traktats ‚Pirkei Awot‘ sowie des philosophischen Werks des Rambam (Maimonides) ‚More Newochim‘ (Lehrer der Unschlüssigen). Abarbanel wurde in Lissabon, Portugal geboren. In jungem Alter ist er bereits Finanzminister Portugals geworden. Im Jahre 1481 musste er als Jude bei Verlust seines Besitzes nach Spanien fliehen. Er wurde Finanzminister am vereinten Hofe von Castilien und Aragonien unter Isabella und Ferdinand. 1492 wurde mit den Juden spaniens trotz grosser Lösegeldangebote aus dem Land, wiederum enteignet, vertrieben. Er kam zuerst nach Neapel in Italien und schliesslich nach Venedig. Begraben wurde Abarbanel in Padowa. Allerdings wurde der dortige Friedhof bei einem Krieg kurze Zeit nach seiner Beerdigung vollständig zerstört, sodass sein Grab unauffinbar geblieben ist. Seine Kommentare kennzeichnen sich durch zwei Hauptmerkmale: Eine ausführliche Einleitung und eine Vielzahl von ihm gestellter Fragen, die er anschliessend beatwortet. Abarbanel nimmt in seinem Kommentar regelmäßig zu den Erklärungen der großen Gelehrten wie z.B. Raschi, Rambam (Maimonides), Ramban (Nachmanides) und Iben Ezra (Awraham ben Ezra) Stellung. Dabei zollt er Ihnen höchsten Respekt, obgleich er ihnen in der Sache nicht selten widerspricht.

Rambam (Maimonides), Mosche ben Maimon, Rabbiner (1135 – 13.12.1204).

Der in Marokko geborene Rabbiner ist in frühem Alter nach Ägypten ausgewandert, wo er sowohl Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Ägyptens als auch Hofarzt beim König geworden war. Rambam war auch ein bedeutender Astronom und Philosoph und gilt als einer der größten jüdischen Gelehrten überhaupt. Der Rambam gilt als einer der bedeutendsten Bibel- und Mischna-Kommentatoren, als auch als ein Philosoph von Weltruhm. Zu seinen Hauptwerken gehören u. a. sein Thora- und Bibelkommentar, sein Kommentar der Mischna, das Buch Mischne Thora (14 Bänder halachischer Vorschriften), seine philosophischen Werke, im Besonderen Moreh Newuchim (Lehrer der Verworrenen). Letzteres ist das Hauptwerk jüdischer Glaubensphilosophie bis heute. Die vom Rambam formulierten 13 Glaubenssätze des Judentums gehören zum täglichen Gebet eines Juden. Ferner gelten seine Briefe an Jemen, die er 1172 an die Juden Jemens gerichtet hat, als eine besondere Kollektion Trost und Hoffnung gebender Texte. Damals stand die jüdische Gemeinde Jemens unter fürchterlicher Verfolgung und bangte um ihr Überleben. Mit seinen Schriften wurde Rambam zum exponierten Verfechter der Verneinung jeglicher ‚Verdinglichung‘ des G’ttesbegriffes. Er verneinte vehement die Zuordnung jeglicher Eigenschaftsbeschreibungen  G’ttes. Seine berühmten 13 Ikarim (Grundprinzipien bzw. Glaubenssätze) stellen für viele die Essenz jüdischen Glaubens bis heute dar. Er war entschiedener Gegner des Determinismus und war vom Konzept des ‚Freien Willens‘ fest überzeugt. Seine überragende Autorität als Gelehrter und religiöser Richter kommt im Volksmund mit dem Spruch zum Ausdruck: ‚Seit Mose bis Mose ist keiner wie Mose gewesen‘. Er sei also nur mit Mose vergleichbar.  Als Arzt hat Rambam eine Vielzahl medizinischer Schriften verfasst, in denen er u.a. die Bedeutung psychosomatischer medizinischer  Zusammenhänge und eine holistische Konzeption vertreten hat.

Raschi, Schlomo Jizchaki, Rabbiner (1040 – 5.8.1105)

 

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